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Qualifizierung zum ehrenamtlichen Seniorenbegleiter/Alltagsbegleiter nach § 45*

03.09.2019. Diese Seminarreihe wendet sich an alle interessierten Frauen und Männer, die sich vorstellen können, alte Menschen stundenweise zu begleiten und sich auf diese Aufgabe vorbereiten möchten. Sie richtet sich auch an Ehrenamtliche der Kirchengemeinden, Besuchsdienste der Altenheime und Krankenhäuser.

Diese Seminarreihe wendet sich an alle interessierten Frauen und Männer, die sich vorstellen können, alte Menschen stundenweise zu begleiten und sich auf diese Aufgabe vorbereiten möchten. Sie richtet sich auch an Ehrenamtliche der Kirchengemeinden, Besuchsdienste der Altenheime und Krankenhäuser.
Die demographische Entwicklung beschreibt einen rasanten Anstieg des Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung. Dementsprechend wächst die Zahl der Menschen, die Hilfe und Pflege im Alltag benötigen. Die Pflegedienste in Heimen, Krankenhäusern und privaten Haushalten und vor allem die pflegenden Angehörigen benötigen neben der Pflegeleistung weitergehende Unterstützung bei der Betreuung älterer Menschen. Sie benötigen Personen, die den hilfs- und pflegebedürftigen Menschen Zeit schenken, ihnen zuhören, vorlesen, spazieren gehen, Anteil nehmen an ihrem bisher gelebten und noch zu lebenden Leben. Im Umgang mit hilfs- und pflegebedürftigen Menschen bestehen jedoch viele Vorurteile und Unsicherheiten. Dieses Seminar bildet zum/zur Seniorenbegleiter/in aus mit dem Ziel, eine ehrenamtliche stundenweise Betreuung pflegebedürftiger Personen zu übernehmen.
Themen dieses Grundseminars sind u.a.:
- Altwerden/Altsein in unserer Gesellschaft,
- Hintergrundwissen, um die stundenweise Betreuung demenziell erkrankter alter Menschen gewährleisten zu können,
- theoretisches und praxisbezogenes Wissen über demenzielle Erkrankungen und psychische Veränderungen,
- Umgangsweisen mit den Betroffenen,
- das Erlernen von Aktivitäten des täglichen Lebens und das Einüben von Hilfestellungen,
- Förderungsmöglichkeiten demenziell erkrankter Menschen,
- Möglichkeiten, Probleme und Grenzen häuslicher Pflege und Betreuung,
- Selbstreflexion, das Erkennen und Zulassen eigener Grenzen, die Auseinandersetzung mit der Problematik von Nähe und Distanz,
- relevante gesetzliche Grundlagen,
- Kommunikation und Gesprächsführung mit den Erkrankten und ihren Familien.
An der Durchführung dieses Seminars wirken Mitarbeitende verschiedener stationärer und ambulanter Altenhilfeeinrichtungen aus der Praxis mit.
Im Rahmen des Kurses soll ein Kurzpraktikum in einer Altenhilfeeinrichtung oder einem ambulanten Dienst  absolviert werden, um einen Einblick in das Tätigkeitsfeld zu erhalten.

Zeitraum: Dienstag, 03.09.2019 bis Dienstag, 10.12.2019, 14 Termine
Uhrzeit: 9.00 bis 11.15 Uhr
Leitung: Isabella Matic, Dipl. Sozialarbeiterin
Gebühr: 94,-- Euro

Weitere Infos und Anmeldung unter 02581-2846 oder hier entlang zur Online-Anmeldung.