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Corona - was ist das? Die Krankheit für Kinder erklärt

Viren sind kleine Krankmacher, die gerne von Mensch zu Mensch wandern. Sie sind winzig klein, so dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.

Corona virus-4918363_by_alexandra_koch_pixabay_pfarrbriefservice

Coronaviren sind ganz neue Krankmacher und gelangen über winzige Tröpfchen beim Sprechen, Husten oder Niesen und vielleicht auch über einen Umweg, nämlich Gegenstände, von einem Menschen zum anderen. Mittlerweile sind sie über die ganze Welt gereist und bei sehr vielen Menschen angekommen. Wer sich ansteckt, merkt vielleicht gar nichts, denn die kleinen Krankmacher können im Körper sein, ohne dass der Mensch sich krank fühlt. Andere bekommen Husten und Fieber und nur wenigen geht es richtig schlecht.

 Für die meisten Menschen ist eine Ansteckung nicht gefährlich, vor allem nicht für gesunde, junge Menschen. Die haben eine starke Körper-Polizei, die es mit den Krankmachern aufnimmt. (Jedes Kind hat schon einmal eine Erkältung gehabt und dann gemerkt, wie die Körper-Polizei zusammen mit Zeit, Ruhe und Medizin dafür gesorgt hat, dass es wieder gesund wurde.)

 Wenn ein neuer kleiner Krankmacher auftaucht, machen kluge Menschen, die sich besser als alle anderen mit Krankheiten auskennen, zusammen einen Plan. Dieser Plan erklärt, was im Umgang mit den kleinen Krankmachern wichtig ist und alle können mithelfen. Er geht so:

Wenn sich jemand krank fühlt und durch einen Test erkannt wurde, dass dieser Mensch Coronaviren im Körper hat, ist es wichtig, dass dieser Mensch, während er sich erholt, möglichst wenig andere ansteckt. Daher bleiben viele Menschen, die sich selbst angesteckt haben oder mit den Krankmachern Kontakt hatten, 14 Tage zuhause. Aber auch alle anderen Menschen sollen gerade möglichst wenig Kontakt untereinander haben und immer einen Sicherheitsabstand halten, um dabei mitzuhelfen, dass die kleinen Krankmacher nicht weiterreisen können. Vor allem nicht zu Menschen, die alt oder krank sind oder keine starke Körper-Polizei haben, denn sie tun sich viel schwerer mit einer Ansteckung und das kann gefährlich werden.

 Wenn das „Reisetempo“der kleinen Krankmacher gebremst wird, werden nicht so viele Menschen zur gleichen Zeit krank. Das ist wichtig, denn dann kommen alle besser zurecht. Ganz besonders hilft es denjenigen, die sich um die Kranken kümmern, wie Ärztinnen und Ärzte oder Pflegepersonal und auch den Menschen, die gerade daran arbeiten, Medikamente zu erfinden, die der Körper-Polizei gegen die neuen Krankmacher helfen.

Jeder große und jeder kleine Mensch kann bei diesem Plan mithelfen!

 Die Empfehlungen sind als Unterstützung und Anregung gedacht, die stets individuell angepasst und abgewandelt werden können. Sie basieren auf unserem Wissensstand vom 18.03.2020.

 

von: Tita Kern, AETAS Kinderstiftung (2020): Infoblatt 2: Corona für Kinder erklärt. AETAS Kinderstiftung. München, www.aetas-kinderstiftung.de, Stand: 27.03.2020, In: Pfarrbriefservice.de